Kategorien
Lexikon

Nebenkostenabrechnung erstellen

Die jährlich erforderliche Nebenkostenabrechnung ist häufig Anlass für Streit zwischen Vermietern und Mietern. Um Angriffspunkte gegenüber der Nebenkostenabrechnung vorab zu nehmen, gibt es zwei Varianten für die Erstellung der Abrechnung.

Variante 1: Lassen Sie die Betriebskostenabrechnung durch eine Hausverwaltung Ihrer Wahl erstellen. Mit dieser Variante sind Sie sicher auf der sichersten Seite, da ein Logo von einer professionellen Hausverwaltung Seriösität gegenüber der erstellen Abrechnung vermittelt. Die Kosten fü eine solche Abrechnung belaufen sich auf etwa 35 Euro je Einheit einer Immobilie (ohne Berücksichtigung von Mieterwechseln).

Variante 2: Erstellen Sie die Nebenkostenabrechnung mit einer dafür entwickelten Software selbst. Mit Grundkenntnissen zur Abrechnung, können Sie diese schnell und im Handumdrehen erstellen. Hilfreiche Tipps und Tricks während der Erstellung helfen Wohnungs- und Hauseigentümer während der Erstellung. Diese Software muss nicht zwingend mit einem teuren Programm erfolgen, sondern kann auch mittels Internet zu besonders günstigen Konditionen erstellt werden. Diese Online Software wird meist von Hausverwaltungen entwickelt und lässt jahrelange Erfahrungen in diese mit einfliesen. Diese Variante der Erstellung empfiehlt sich für Eigentümer mit Grundkenntnissen, sollten Vermieter nicht über diese verfügen empfiehlt sich die Erstellung durch Variante 1. Hinweis: Verwaltungsgebühren, zu dennen auch die Kosten für die Erstellung einer Nebenkostenabrechnung gehören, sind nicht umlagefähig und müssen vom Haus oder Wohnungseigentümer selbst getragen werden.

Kategorien
Lexikon

Nebenkostenabrechnung online erstellen

Immer mehr Mieter setzen sich mit dem Thema Nebenkostenabrechnung auseinander und widersprechen der Nebenkostenabrechnung des Vermieters zurecht, denn viele Abrechnung erhalten Fehler, welche durch den Leihen nicht erkennbar sind. Hierbei muss es sich nicht einmal um ein rechnerischen Fehler handeln, sondern es können „banale“ Fehler wie fehlende Rechenwege, Aufschlüsselungen oder Erläuterungen handeln. Fehlen diese Angabe kann der Mieter berechtigt dieser Abrechnung widersprechen, denn diese muss selbsterklärend und nachvollziehbar aufgebaut sein.

Vermeintliche korrekte & kostenlose Excel Abrechnungen welche zu haufe im Internet zu finden sind jedoch oftmals Fehlerhaft, da diese nicht den aktuellen Verordnungen (Betriebskostenverordnung) entsprechen.

Vermieter sollten also den „sicheren“ Weg der Online Abrechnung wählen, wenn diese keine Hausverwaltung mit der Abrechnung der Nebenkosten beauftragen möchte. Diverse Anbieter haben sich auf diese Art der Abrechnung der Nebenkosten spezialisiert und lassen jahrelange Erfahrungen in die Software einfliessen. Sicher ist auch das kostenpflichtige Dienste aktueller sind als kostenfreie. Teuer müssen diese Abrechnungen nicht sein, denn diese sind bereits ab 12,96 Euro für zwei Einheiten erhältlich.

Nützliche Tipps, Arbeitsmittel und Informationen unterstützen den Vermieter bei der Erstellung der Abrechnung und vereinfachen diese.

Kategorien
Lexikon

Die 3 häufigsten Fehler einer Betriebskostenabrechnung

Viele Vermieter kennen sicher die Problematik, dass auf eine Betriebkostenabrechnung der Widerspruch gegenüber dieser vom Mieter bei dem Vermieter eingeht. Viele Vermieter erstellen eine Betriebskostenabrechnung und sehen diese aus eigener Sicht als richtig an, dabei beachten Sie jedoch viele Punkte die zum Widerspruch führen können nicht. Folgende Fehler sind häufig bei einer Betriebskostenabrechnung die durch den privaten Vermieter erstellt wurde zu finden:

  1. Übersichtlichkeit & Selbsterklärend
  2. Fehlende Angaben
  3. Umlage von nicht umlagefähigen Kostenarten

1. Die Übersichtlichkeit einer Betriebskostenabrechnung auch Nebenkostenabrechnung genannt, kann nur dann gewährt werden, wenn die Daten ordnungsgemäß aufgelistet werden. Das bedeuted, dass nicht nur die Kostenart wie z.B. Grundsteuer mit dem Endbetrag angegeben werden muss, sondern auch der Rechenweg für den errechneten Anteil des Mieters.

Eine Kostenart muss also Rechnerisch nachvollziehbar sein. So könnte die Abrechnug der Kostenart „Grundsteuer“ wie folgt aussehen: Grundsteuer Liegenschaft insg. / Fläche Liegenschaft insg. * Nutzfläche Mieter = Anteil Grundsteier Mieter

In diesem Fall kann der Mieter ohne großen Aufwand die Rechnung nachvollziehen und ggf. nachrechnen.

2. Fehlende Angaben in der Betriebskostenabrechnung führen in den meisten Fällen zum Widerspruch des Mieters bei der Betriebskostenabrechnung. Fehlen Angaben wie Abrechnungszeitraum, Umlageschlüssel, Rechenwege oder Beschreibungen von Umlageschlüssel oder Kostenarten sind auf vielen Abrechnungen privater Vermieter die ohne eine spezielle Betriebskosten Software arbeiten oft zu finden.

3. Häufig legen Vermieter in der Betriebskostenabrechnung Rechnungen wie Reparaturen, Leerstände oder Verwaltungsgebühren um, vergessen dabei jedoch die Kostenarten welche laut Betriebskostenverordnung tatsächlich auf den Mieter umgelegt werden können. Welche Betriebskosten umlagefähig sind, bestimmt natürlich nicht nur die Betriebskostenverordnung sondern auch der zwischen dem Vermieter und Mieter geschlossene Mietvertrag. Denn Kostenarten die zum Zeitpunkt des Abschlusses des Vertragsverhältnisses bekannt waren müssen im Mietvertrag angegeben werden. Kostenpositionen/Kostenarten welche nach Abschluss des Mietvertrags entstehen können wie z.B. Hausmeisterdienst aufgrund nicht erfolgter Reinigungen sind auch nachträglich umlegbar, da diese Kosten tatsächlich entstehen. Eine Belegbarkeit aller Betriebskosten muss gegeben sein.

Fazit: Dies ist nur eine kleine Übersicht der Fehler die bei der Erstellung einer Betriebskostenabrechnung gemacht werden können. Eine Erstellung durch eine Hausverwaltung oder dafür geeignete Software ist ratsam.