Betriebskosten einer Immobilie

Immobilien und die versteckten Kosten

Immobilien zu erwerben, ist im Grunde nicht schwer. Mit dem nötigen Eigenkapital und einer möglichen finanziellen Unterstützung einer Bank, kann der Traum eines Eigentums realisiert werden. Wenn die Immobilie nun denn gekauft oder gebaut wurde, fangen in manchen Fällen die Probleme an. Ohne vorherige Recherche, welche Folgekosten mit dem Kauf oder Bau der Immobilie zu erwarten sind, sind unangenehme Überraschungen möglich.

Die Betriebskosten auch Nebenkosten eines Hauses sollten im Vorfeld kalkuliert werden. Unter diesen Kosten sind Versicherungsbeiträge zur Gebäudehaftpflicht, Gebühren, die von den örtlich zuständigen Entsorgungsbetrieben für Müllabfuhr und Straßenreinigung von dem Eigentümer des Hauses eingefordert werden. Nicht zu vergessen sind die Abschläge an den Strom- und Gasanbieter, die in dem ersten Jahr der Versorgung höher angesetzt sein können. Nach dem ersten Jahr wird der reelle Verbrauch ermittelt und entsprechend des künftig zu zahlenden Abschlags angepasst.

Betriebskosten sind in den letzten Jahren durch die Teuerungsrate stetig angestiegen. Im allgemeinen wird von der 13.ten Miete gesprochen, da trotz Sparmaßnahmen die Summe jedes weiter ansteigt. Der Großteil der Kosten entsteht durch die Heizung.

Bei dem Kauf eines Altbaus ist auf viele Kriterien zu achten, die entscheidend sind für die Folgekosten im nachhinein. Bei der Besichtigung der Immobilie sollte jede Kleinigkeit beachtet werden. Teilweise ist es sogar vorteilhaft, einen Sachverständigen zu der Besichtigung zu Rate zu ziehen. Jeder Mangel, der in dem Gebäude festgestellt wird, wirkt sich auf den gesamten Kaufpreis aus. Die Instandsetzung kann, je nach Sanierungsbedarf der Immobilie, enorme Kosten verursachen. Deswegen sollte die Substanz der Immobilie vom Dachstuhl bis hin zu den Kellerräumen genauestens geprüft werden.

Aber nicht zur Häuser verursachen Kosten, sondern auch Eigentumswohnungen. Wenn auch bei einer Eigentumswohnung die gleichen Betriebskosten anfallen, wie bei einer Mietwohnung, ist das Eigentum mit zusätzlichen Kosten behaftet. Die Eigentumswohnung liegt in der Regel in einem Mehrfamilienhaus. Die einzelnen Wohnungen in diesem Mehrfamilienhaus sind zumeist ebenfalls verkauft worden. Somit ist eine Gemeinschaft an Eigentümern entstanden. In dieser Gemeinschaft fallen Kosten an, die als Eigentümerbeitrag bezeichnet werden. Dieser Beitrag wird erhoben, um Kosten zu decken, die außerhalb der Eigentumswohnung anfallen. Gartenarbeit, Straßenreinigung und Müllabfuhr sind die gängigsten Kosten.

So gesehen sollte ein potenzieller Eigentümer vor dem Erwerb von Eigentum die eigene Liquidität überprüfen, um nicht mangels Masse das Eigentum wieder zu verlieren.

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